Videospiel-Boykott und andere Euphemismen

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    • Videospiel-Boykott und andere Euphemismen

      In Anlehnung an jüngste Entwicklungen in der Videospiel-Branche und den Gem-Boykott und andere Euphemismen-Thread, der sich rein auf One Piece: Treasure Cruise bezog, würde ich gerne mal einen Diskussions-Thread über die Videospiel-Industrie im Allgemeinen eröffnen. Denn gerade die Tripple-A Hersteller leisten sich momentan einen Schnitzer nach dem anderen und ziehen die von uns liebgewonnenen Videospielwelten immer weiter in den Sumpf des Kapitalismus.


      (Wer keine Lust auf den langen "Was bisher geschah..."-Text hat, kann auch unten direkt zum "Was jetzt geschieht..."-Text scrollen)


      "Was bisher geschah..."
      (Rein subjektiv)

      Früher funktionierten Videospiele ausnahmslos alle nach demselben Prinzip: in den Laden gehen, sich entweder von einem Cover begeistern lassen oder gezielt nach einem Spiel suchen, das in der Zeitschrift XYZ gute Kritiken bekommen hatte, es aus dem Regal ziehen, bezahlen, daheim installieren und spielen. Fertig - Ende der Geschichte. Das funktionierte auch gar nicht anders, da selbst vor einem runden dutzend Jahren (plus-minus) viele Haushalte auf der Welt noch mit 56k Modems hantierten und schon das Downloaden einer gigantischen 100 MB Demoversion eines Spiels mehr als eine ganze Nacht dauern konnte. Das schöne an diesem Prinzip war, dass man für sein hart erspartes Geld ein vollständiges Spiel bekommen hat, das vielleicht hier und da noch mal gepatcht wurde (wobei es dann immer belustigende Verwirrung gab, wo es nun gerade den aktuellsten Patch auf einem stabilen Server zum Downloaden - wieder teils über mehrere Stunden hinweg - gab), aber letzten Endes komplett war. Heißt: man setzte sich vor die Glotze, schmiss das Spiel an, spielte, bis man entweder keine Lust mehr oder das Ding durch hatte und warf es dann irgendwo in eine Ecke, spielte es mit Freunden weiter oder verlieh es.

      Zwischenzeitlich kamen Spieleentwickler dann auf die Idee, zu ihren Spielen nicht mehr nur noch echte Nachfolger zu entwickeln, sondern Erweiterungen, die dann unter dem Namen "Add-Ons" bekannt wurden. Bei vielen Titeln dieser Kategorie, die sich im Laufe der Jahre ansammelten, handelte es sich hierbei um echte Vollpreistitel, die dem Hauptspiel allerdings eine Menge Geschichte, Charaktere, Grafik-Updates usw. usf. beisteuerten und sich dadurch durchaus rechtfertigten (man denke z.B. an so Klassiker wie Diablo II: Lord of Destruction oder Gothic II: Die Nacht des Raben). Aber auch hier blieb das Prinzip noch gleich: in den Laden gehen, kaufen, installieren, hoffen das es läuft, spielen (oder verzweifeln). Keine versteckten Kosten, keine Not Dinge nachzukaufen. Mit der Zeit kamen einige Vermarktungsgenies wie Electronic Arts (EA) allerdings darauf, dass man unter der Haube von Add-Ons für einen ganz schönen Batzen voll Geld auch einen Hauch von Nichts verstecken und seinen eigenen Gewinn so effektiv maximieren könnte (man denke z.B. an solchen Müll wie fast sämtliche Add-Ons zu den alten Sims-Spielen, die oft für mehrere dutzend Mark gerade mal zwei neue Möbelstücke und einen Teppich beinhalteten). Sobald die Kuh genug gemolken war, wurde dann in regelmäßigen Abständen ein Statement in der Art "Tut uns Leid, passiert so nie wieder" veröffentlicht. Was dann natürlich beim Erscheinen des nächsten Müll-Add-Ons einfach wiederholt wurde. Gleichzeitig wurden die kaufbaren Spieleboxen immer mehr von echten Wundertüten (Installations-CDs, Begleit-/Lösungsbücher, Soundtracks, Artbooks) selbst auf Ebene neuer "Ultra Ultimate Mega Super"-Editions immer weiter reduziert und teurer gemacht (was heutzutage darin gipfelt, dass man teilweise leere Schachteln kaufen kann, in denen nur noch ein CD-Key für bspw. Steam drin liegt - Menschen mit schlechtem Internetzugang ziehen hier immer wieder den Hut).

      Mit der Zeit passierten allerdings zwei weitere Dinge: das Internet der meisten privaten Haushalte wurde immer schneller und stabiler und der Markt etablierte sich mit Dingen wie Amazon und eBay immer weiter auch in der digitalen Welt. Letzteres führte bei diversen Spielen immer wieder zu Begehrlichkeiten auf Seiten der Spielehersteller bzw. -produzenten, denn in dieser "frühen" Zeit des Online-Gamings grassierte dort ein florierender Handel mit Online-Gegenständen für Echtgeld oder direkt für ganze Accounts. Die Spielehersteller verdienten an diesem Kuchen aber gar nichts (außer dem Vollpreis für ihren Titel), also mussten zwangsweise neue Wege eingeschlagen werden, den Kuchen großflächig für sich beanspruchen zu können.

      Eine Änderung, die im großen Stil umgesetzt wurde, war die Einführung von DLCs, die die alteingesessenen Add-Ons zusagen über Nacht ersetzten. Statt massiven Spiele-Updates mit vielen Stunden Spielspaß, Engine-Updates und echten Erweiterungen für einen Vollpreis wurden plötzlich sehr kleine Spiele-Updates mit gerade mal einigen Quests im Rahmen von 1-2 Stunden Spielzeit, keinerlei Engine-Updates oder irgendwelchen echten Erweiterungen angeboten. Gleichzeitig (u.a. eine Konsequenz des o.g. Kuchens) gab es plötzlich überall immer mehr Extra-Waffen-Pakete über DLCs zu kaufen, wo man letztlich gegen 4-5 Euro 2-3 neue Waffen in sein Inventar schaufelte, um sie einmal abzufeuern, festzustellen, dass sie Müll waren, und sie nie wieder in die Hand zu nehmen.

      Ich persönlich bin kein Freund von DLCs und war es auch noch nie. Dass für eine meiner absoluten Lieblings-Trilogien im Videospielsektor - Mass Effect - eine große Anzahl extrem teurer DLCs veröffentlicht wurde, ging mir z.B. völlig gegen den Strich. Sie kosteten teilweise bis zu 10 € pro Stück (selbst heute noch, wo die gesamte Hauptspiel-Trilogie schon für teils 5 € verramscht wird!) und boten dafür gerade mal 2-3 Stunden Spielspaß, und das ohne, dass dafür außer dem Design für 1-2 neue Gegner irgendetwas neu gemacht werden musste. Die Engine stammte ja z.B. mitsamt der meisten Charaktere voll aus dem Hauptspiel. Und trotzdem bezahlte man für 2-3 Stunden Spiel circa ein Viertel/Fünftel so viel, wie für das Hauptspiel mit seinen 40-70 Stunden Spielspaß, für das erst einmal die Engine gebaut werden musste. Die Logik erschloss sich mir nicht, ebenso wie die Kommentare diverser scheinbar eingekaufter Internetstimmen, die dagegen anriefen, dass dies im Vergleich zu einem Kinoticket doch ein sehr fairer Preis sei. Bei beidem würde ich für 10 € etwa 2 Stunden Spaß bekommen. Den Unterschied, dass der DLC in der Produktion vielleicht ein paar Zehntausend Euro gekostet hatte, der Film allerdings mehrere Millionen, völlig ignorierend.

      Doch trotzdem - und gerade das fuchste mich bei Mass Effect noch mehr - waren viele DLCs sogar wirklich gut, weshalb sie trotz aller Unlogik zu lohnenswerten Investitionen wurden. Aber auch hier brauchte es natürlich nicht lange, bis (die Waffen- und Ausrüstungs-DLCs mal ausgenommen, die es schon seit Anfang an gab) "intelligente" Spielehersteller auf die Idee kamen, durch DLCs doch noch viel mehr Geld zu verdienen. Dies gipfelte dann in den letzten Jahren immer mal wieder in Nachrichten, in denen es hieß, dass das Spiel XYZ gerade erst released, die ersten sechs DLCs dafür aber bereits angekündigt wurden. Und das beste: einige der DLCs waren oftmals bereits in den Verkaufstiteln integriert. Man kaufte hier also gar keinen echten "DLC" (herunterladbaren [Zusatz-]Inhalt), sondern man schaltete lediglich bereits einprogrammierte Teile des Spiels damit frei. Meiner Meinung nach bereits systematischer Beschiss. Aber letzten Endes bezeichnete man so etwas am Ende mit dem schönen Titel "Season Pass" und schon griff diese Praktiken niemand mehr an. Für nur etwa den doppelten Preis des Originalspiels bekam man ja jetzt alle zukünftigen Updates, egal wie schwachsinnig und unwertig sie auch sein mochten, kostenlos dazu.


      "Was jetzt geschieht..."

      Was jetzt in der letzten Zeit passiert, setzt all dem, was sich in den letzten Jahren der Videospiel-Industrie verändert hat, aber eindeutig die Krone auf. Von Gacha-Games muss ich hier gar nicht erst anfangen, dafür hatten wir bereits anfangs erwähnten Thread eröffnet. Aber ähnliche und teils sogar noch schlimmere Praktikanten halten immer mehr Einzug in viele Spiele gerade größerer Publisher. Beispiele gefällig?


      TotalBiscuit zu Lord of the Rings Battle for Middle Earth 2 (u.a.)


      (Das habe ich mir ehrlich gesagt gar nicht angesehen; das Video, was ich hier eigl. einbinden wollte, finde ich gerade nicht)

      Das gerade erst erschienene Spiel Lord of the Rings Battle for Middle Earth 2, ein Vollpreistitel für 60-70 €, besitzt doch tatsächlich die Dreistigkeit euch kaufbare Lootboxen unter die Nase zu reiben. Wer das extra Geld nicht investieren will, darf sich auf endlose Grind-Sessions einstellen. Das bald erscheinende Star Wars Battlefront 2 macht genau das Gleiche: es ist ein Vollpreisspiel, aber wenn ihr keine Lootboxen kauft, durch die ihr Zusatzinhalte bekommt und eure Waffen und Rüstungen upgraden könnt, werdet ihr in Online-Sessions rasant schnell untergehen - es sei denn, ihr grindet stattdessen hunderte Stunden um denselben Effekt kostenlos zu erhalten.

      Noch deutlicher wird folgendes Video:


      In diesem Video geht es darum, dass sich Activision 2015 ein Patent hat anmelden lassen (dessen Anmeldung aber erst jetzt durchgekommen ist), das beinhaltet Spieler systematisch zu bescheißen. Im Wortlaut wird dort u.a. von Algorithmen gesprochen, die Spieler absichtlich gegen mächtigere und bessere Spieler antreten lassen, damit diese dann über Micro-Transactions neue Gegenstände einkaufen, um gegen selbige zu bestehen. Statt den Spielern nach dem Kauf eines Vollpreisspiels also einfach nur das Spiel genießen zu lassen, fringen die Spielehersteller ihre Spieler inzwischen also immer mehr aus wie überreife Zitronen und hinterlassen nichts außer einem miserablen Spiel und einem bitteren Nachgeschmack.

      Mich macht diese Entwicklung der Spieleindustrie (die selbstverständlich nicht für alle Hersteller/Publisher gilt und nicht verallgemeinert werden kann/sollte) einfach nur traurig. Ich erinnere mich gerne daran zurück, wie ich mit der Familie oder mit Freunden vor dem Nintendo 64 hing und wir das Mario 64-Schloss erkundeten, uns in Mario Kart heiße Schlachten lieferten oder uns in den Pokemon Stadium-Spielen gegenseitig lächerlich machten. Wenn ich mir heute hingegen beim Kauf respektive Spielen eines Spiels darüber Gedanken machen muss, ob mir das Spiel aufgrund fadenscheiniger Kaufoptionen überhaupt Spaß machen kann und wird oder mich zukünftig sogar in den Ruin treiben könnte (ich erinnere da mal an den alten Scherz-Vorschlag von Giga/GameOne/RocketBeans Simon: ein Ego-Shooter, in dem jede abgefeuerte Patrone 0.50 € kostet, die automatisch von meinem Konto abgebucht werden - viel Spaß, wenn eines eurer Kinder irgendwie an so ein Spiel kommt und anfängt, es zu spielen), dann läuft hier etwas ganz gewaltig falsch.


      tl;dr
      Die Spieleindustrie versinkt in immer mehr Kommerz-Schrott und verkauft inzwischen Vollpreistitel, die ohne Zukauf von Ingame-Müll gar nicht mehr richtig gespielt werden können. Es werden Patente für systematischen Spielerbeschiss angemeldet. Einiger Spieler beschweren sich, die meisten kaufen es trotzdem (d.h. voraussichtlich wird sich nichts an diesem Kurs ändern).

      Eure Gedanken?
    • Hatte gestern genau das Thema mit einer Person beim Training.

      Dessen Sohn spielt irgendein spiel und will oft, das sein Vater ihm ne Paysafecard kauft. Und ich habe ihm aus meiner Erfahrung gesagt, das er dies schnellst möglich stoppen sollte.

      Hab damals mit Ultima Online meinem ersten MMORPG angefangen. Da gabs bzw gibt es immer noch das Abo Modell. Man hat 10-12€ im Monat gezahlt und konnte nen Monat spielen, man könnte nix extra kaufen etc. Mit Ragnarok und Lineage 2 habe ich dann weiterhin gespielt und man konnte sich immer noch nix extra dazu kaufen und hat einfach sein Abo bezahlt. Updates bzw erweiterungen musste man nicht bezahlen.

      Heute ist es so, das fast jedes MMORPG f2p raus kommt und warum ? Weil sie sich durch den Shop finanzieren. Viele wollen schnell alles haben und geben xxxx€ aus um es zu erreichen. Damit wird man nur noch getriggert und wenn man gewisse dinge nicht hat, ist man ja unten durch bei vielen.

      Vieles ist aber auch Generations bedingt, ich bin ein Typ, der alles langsam erreichen möchte und was vom spiel sehen möchte aber ne andere Person wiederum, will alles so schnell wie möglich. Ich kann die Firmen zu 100% verstehen warum sie es machen, würden wir alle hier nicht anders machen um Geld zu scheffeln.

      Hab auch vor kurzem erfahren, das Final Fantasy 7 in mehreren teilen gesplittet wird und man sich höchst wahrscheinlich DLCs kaufen muss, um weiter spielen zu können. Damals hat man noch 120DM hin gelegt für das PS1 Game und es gezockt und genoßen, ohne sich sorgen zu machen danach noch was zahlen zu müssen.

      Nehme es der Industrie nicht übel, da damit am meisten Geld generiert wird.
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    • Ich muss Shadow of War in Schutz nehmen! Die Lootboxen werden genau NIE erwähnt oder beworben und sind genau NIE erforderlich. Und selbst wenn man sie kaufen möchte, hat man nach 12h Spielzeit so viel Ingame Währung sodass man sich locker 50 Kisten kaufen kann.
      Ich weiß nicht wieso das Spiel so gebasht wurde. Spiele die es da viel mehr verdient hätten z.B.
      Assassins Creed Unity: Stellt dir Kisten in die Spielwelt auf die du zwangsläufig stößt, die NUR MIT ECHTGELD aufgehen!!! Frechheit!!
      Alle EA Spiele: Sei es Star Wars, Call of Duty, oder FIFA!! (Ja Fifa, es sind keine Lootboxen sondern bes******e Karten von ****** Spielern die für 100€+ auf Ebay weggehen, nur um 10 Monate später vom nächsten FIFA ersetzt zu werden)!
      Overwatch: Vollpreis Spiel mit Lootboxen, ja gibt's denn Sowas?

      Aber um das Ganze mal zu relativieren:
      Ein Kinofilm wird für ähnliche Summen wie ein Videospiel produziert. Du zahlst 15€ (~) für eine Kinokarte und wirst 2 - 2,5 Stunden unterhalten.
      Ein Videospiel geht für 60-70€ über die Ladentheke und man hat 10,20,50,100+ Stunden Unterhaltung. Oftmals kostet ein Flopp ein Entwicklerstudio den Kopf. Der Markt ist hart und der Preisverfall immens. Kostet eine Blu Ray noch 30€ (nach 6 Monaten vllt. 20€) Kostet ein Videospiel nach 6 Monaten nur noch ein Bruchteil des Startpreises.
      Klar suchen sich die Publisher neue Methoden um Geld abzuschöpfen.
      Wir leben nunmal in einem System, in welchem das Geld im Vordergrund steht.
      Krankheit heilen? - Nö, wir halten die Patienten lieber so lange wie möglich am Leben, dann kaufen sie schließlich mehr Medikamente :)
      Nur sind wir Spieler nicht krank, sondern haben die Wahl ob wir uns das Angebotene antun, oder eben nicht.

      Ich finde es immer sehr merkwürdig, Wikipedia erster Absatz:
      Hauptmerkmal und Leitprinzip des Kapitalismus, und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen Betrieb"

      Das ist die Welt in der wir leben. Wenn nun herauskommt, dass ein Unternehmen Dinge tut, welche evtl. verwerflich sind, nur um Geld zu scheffeln, dann ist der Aufschrei groß: "WAS?!?! DIE WOLLEN GELD VERDIENEN UND SCHRECKEN NICHT DAVOR ZURÜCK UNS ZU SCHADEN?" - Ja verdammt, das ist das GRUNDPRINZIP auf welchem unsere Gesellschaft basiert.

      Wenn ein Unternehmen herausfindet, dass es lukrativ sein könnte Menschen Rattengift zu fressen zu geben und es gäbe kein Gesetz dagegen, dann würden sie das tun!

      Wenn euch das nicht passt: Links oder Kommunisten wählen ;)

      Schönes Wochenende euch allen :) :)
      ID: 170 520 327 ////////// OPTC - Blog

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    • Kaufe mittlerweile schon fast keine spiele mehr. Geschweige denn, spiele ich derzeit noch MMORPGs wo man eh was reinbuttern muss, um irgendwas vernünftig zu erreichen.

      Hab mir zwar jetzt South Park gekauft aber das hatte ich schon Monate vorher vorbestellt.

      Spiele mittlerweile nicht mal mehr auf meiner PS4 was. Man soll PS Plus zahlen um dann was Online zocken zu können und muss sich dann noch meistens was für das Spiel dazu kaufen.

      Ist traurig was in der gaming Industrie passiert aber es machen fast alle mit, also wird sich das eh nie ändern.
      Spoiler anzeigen
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    • Also ich war die letzten 15-Jahre begeisterter PC-Gamer, mehr Multiplayer als Singleplayer
      Bin jedoch seit ~2 Jahren auf PS4 umgestiegen, da der geile Shit einfach sooo oft Konsolen oder sogar PS4-Exklusiv released wird.
      Seitdem spiele ich auch immer mehr SP Spiele und immer weniger MP Spiele.
      Da sich faire Duelle und Profitgier einfach beissen (siehe Lootboxen, Unlocks, Killstreaks etc. etc.).
      Den Singleplayer Markt finde ich dagegen echt gut. Es kommen hochqualitative Spiele am laufenden Band und jedes Genre wird bedient (fast jedes).
      MMORPGs werden größtenteils "Vercasualisiert", sodass die Zielgruppe möglichst groß ist und Jeder Spaß damit haben kann. Das ist einerseits zu begrüßen, andererseits ist es ein Albtraum für langjährige Gamer, welche mit jeder Mechanik schnell vertraut sind und eine Dauerhafte Herausforderung suchen. Denn sie finden sie nun in der hinterletzten Nische des Spiels und müssen sich aus einem Meer aus Casuals die Core-Gamer herauspicken um vernünftige Gruppen zustande zu bringen.
      Gott...klinge ich alt :D :D
      ID: 170 520 327 ////////// OPTC - Blog

      Legends:

    • OscarMayer schrieb:

      Also ich war die letzten 15-Jahre begeisterter PC-Gamer, mehr Multiplayer als Singleplayer
      Bin jedoch seit ~2 Jahren auf PS4 umgestiegen, da der geile Shit einfach sooo oft Konsolen oder sogar PS4-Exklusiv released wird.
      Seitdem spiele ich auch immer mehr SP Spiele und immer weniger MP Spiele.
      Da sich faire Duelle und Profitgier einfach beissen (siehe Lootboxen, Unlocks, Killstreaks etc. etc.).
      Den Singleplayer Markt finde ich dagegen echt gut. Es kommen hochqualitative Spiele am laufenden Band und jedes Genre wird bedient (fast jedes).
      MMORPGs werden größtenteils "Vercasualisiert", sodass die Zielgruppe möglichst groß ist und Jeder Spaß damit haben kann. Das ist einerseits zu begrüßen, andererseits ist es ein Albtraum für langjährige Gamer, welche mit jeder Mechanik schnell vertraut sind und eine Dauerhafte Herausforderung suchen. Denn sie finden sie nun in der hinterletzten Nische des Spiels und müssen sich aus einem Meer aus Casuals die Core-Gamer herauspicken um vernünftige Gruppen zustande zu bringen.
      Gott...klinge ich alt :D :D
      Na bist nicht alt :D

      Ich kenn das aus meiner Ragnarok Online zeit. Da haste für das max Level meistens Monate gebrauch wenn nicht sogar nen jahr. Und bis man auch erstmal an das Gear kam, waren auch monate bis jahre vergangen. Heute fange ich ein MMORPG an und werde dazu verleitet mein max Level schnell zu erreichen, damit ich irgendein Boni bekomme oder nen Titel. An das Gear kommt man schnell, weil ist eh alles vereinfacht worden. Willste aber mithalten, kommste nicht drum rum Geld rein zu knallen.

      Kaufe auch nur Spiele wie Final Fantasy, Kingdom Hearts, Zelda für Konsolen. Einzige Genre das mich noch packen kann und da diese meistens Jahre in der Entwicklung sind, stauben meine Konsolen ein.

      Da reizt mich mein Sport eher mehr und beim Cardio kann ich meine Zeit mit OPTC usw auch verbringen :D

      Und damit du dir nicht zu alt vorkommst :D Hab damals mit 4 wo das Super Nintendo raus kam mit meiner Mutter Mario gespielt. Hab ich letztens noch auf nem Kinderfoto gesehen und das war so die beste Zeit wo man noch von wenig gefesselt war.
      Spoiler anzeigen
      P. level : 402

      ID : 381422086

      Legends :

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    • @OscarMayer

      Ich find dein ersten Post sehr treffend.
      Widersprechen möchte ich dir aber in dem Punkt das Geldverdienen das Grundprinzip der Gesellschaft ist. Es ist das Grundprinzip des gewählten Wirtschaftssystem, Ja, aber nicht der Gesellschaft. Man könnte ggf. behaupten das die Menschheit vielleicht im Grund aus 7 Milliarden Egoisten besteht. Was am Ende sich natürlich auch auf das Geld verdienen auswirkt.

      Das macht aus meiner Sicht auch nicht Stopp vor Linken und Kommunisten, Macht korrumpiert sehr viele vielleicht sogar Alle.

      Wie im Ursprungsthread zu Bandai, käme ich ggf. auch wieder zur Frage ... Hate the Game or Hate the Player.

      Unternehmen versuchen uns einige Entscheidungen abzunehmen, manchmal ist das hilfreich, in anderen Fällen schalten Leute gern komplett auf Autopilot. Natürlich hat der Verbraucher die Macht Dinge zu ändern, aber wie bereits bei uns Forum gesehen haben, ist dies gar nicht so einfach, aus seiner Schublade heraus zukommen.
      Das Unternehmen versuchen immer mehr aus den Leuten rauszuholen, das ist verständlich und auch oft legitim, aber aus meiner Sicht keine Einbahnstraße ... wir müssen nur Stopp sagen und (ehrlich) konsequent in unserem handeln sein. Sonst ärgert man sich doch im Grunde nur über sich, auch wenn man die Schuld gern bei Anderen sucht.

      Ich hab früher auch gern RPG's oder andere Spiele gezockt und trauer noch Perlen FF7/8, RTCW, Deus Ex oder die Fallout Serie nach, aber seitdem ich mein Studium beendet habe, habe ich zum einem keine Lust und auch nicht mehr die Zeit. Wenn mir Sachen es Wert Sinn und ich kaufe idR nicht blind, bin ich immer gern bereit dafür auch passend zu bezahlen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RickRude ()

    • Das soll jetzt nich arrogant klingen: aber die Dummen sind m.E. immer in der Überzahl und deshalb besteht jede Gegenbewegung aus einer Minderheit die einer dummen Mehrheit versucht etwas näher zu bringen. Schaffen sie es? Naja manchmal, aber nie so ganz. Sei es Homosexualität, Rassismus oder Sonstiges. Es wird zwar in die Gesellschaft integriert und dann gehört es zum guten Ton da dazu zu stehen. In Wirklichkeit jedoch wurde nur eine Hauchdünne Haut geschaffen, welche durch eine Reihe von Auslösern wieder aufreißt. Z.B. die Flüchtlinge kommen. Zack mobilisiert die AfD aus dem Nichts eine gigantische Menge die plötzlich hinter ihnen steht. :(
      ID: 170 520 327 ////////// OPTC - Blog

      Legends:

    • Genau, es ist so wie du schreibst.
      Es sind nur nicht alle Menschen einfach "dumm". Ich denk viele haben (ggf. auch fälschlich) Bestandsängste die sie daran hindern logisch zu denken.

      Das ist ja auch der Grund wieso sich augenscheinlich nichts oder wenn nur einige Sachen sehr langsam ändern. Keiner möchte aus seinem Wohlfühlbereich, auch wenn er sich durch die Veränderung besser stellen könnte.

      Nehmen wir bspw. die Krise auf dem Wohnungsmarkt/Bankensektor, welcher teils in den USA ausglelöst wurde. Er basierte zu einem Teil auf positiver Diskriminierung, weil staatlich festgelegt wurde, dass jeder ein Kredit für ein Haus ... Auto ... bekommen sollte, der einen wollte. Auch die Leute die sich so was im Grunde nicht leisten konnten, wollten auf ein Mal ein Haus. Die Banken verdienten gutes Geld, das Top-Management auch und nach dem das "Auto gegen die Hauswand" gefahren wurde, saßen die Kreditnehmer auf der Straße und die Banken wurden von den Bürgern "gerettet". Aber man konnte 10 Jahre lang sagen, als mein Nachbar der reich geerbt hat sich ein Haus gekauft hat, habe ich mir auch ein Haus gekauft obwohl ich nur die Tüten im Supermarkt befüllt habe. -.-

      Unser Wirtschaftssystem entsorgt die Überproduktionen in Afrika, womit wir die dortige Wirtschaft klein halten und diese sich nicht entwickeln konnte. Dann brauchen wir uns aber nicht wundern, dass es sie nach Europa zieht. Die werden natürlich dann von der Politik in bereits bestehende Krisenherde bei uns gesteckt anstelle in das besser zu durchdenken und drei Monate später sind alle überrascht das der Unmut der Bevölkerung wächst.
      Das ggf. Anwohner auf Mallorca auch deutsche oder britische Touristen über sind, würde aber keiner als Gegenargument zählen lassen. Auch wenn die sich wohl teils schlimmer verhalten.

      Ein Großteil der Menschen sind aus meiner Sicht Voruteilsbehaftet, Rassisten oder/und Homophob ... ggf. "nur" im Nahraum / eigenen Lebensbereich, was im Grunde das Gleiche ist und nur Augenwischerei. Vegetarier beschimpfen Fleichesser, Sitzpinkler haben ein Problem mit Stehpinklern und ggf. haben auch Afro-Amerikaner Probleme mit Albino's.
      Aber ein Großteil davon basiert doch im Grunde auf Unkenntnis und Desinteresse am Anderen, was defakto Ängste und Abwehrmechnismen aktiviert die das eigene Leben schwerer machen.

      Haben Politiker jemals versucht diese Ängste abzubauen? Man muss ja die nächste Wahl gewinnen und die Anderen sollten, aber machen eh nicht mit.

      Wie du schreibst, es werden keine Probleme gelöst, es wird ein Mantel des Schweigens darüber gelegt ... der sehr dünn ist.
      Die Medien zeichnen gern Bilder die sie propagieren wollen, dann brauchst du nur noch einen der auf das Pulverfass schiesst und das ganze schöne Gebilde explodiert. Es bleibt aber hausgemacht.

      Ich bin mir noch nicht sicher, ob die AFD sich wie die Linke etabliert, trotz Rote Socken Kampagne, oder ob sie wie die Piraten Schiffbruch erleiden. Ich weiß auch nicht was das Beste für das Land ist. Angst/Wut ist oft ein schlechter Berater. Die Leute brauchen aber Ziele, damit sie am Ende zumindest wieder die Aussicht auf ihren Wohlfühlbereich haben ... entweder durch eigene Veränderung oder durch Umgebungsveränderung ...um am Ende seleber glücklich sein zu können.

      Firmen die Spiele, Offline oder Online ... was auch immer produzieren, arbeiten mit einer hohen Wahrscheinlichkeit mit ähnlichen Mitteln wie die Firmen die unsere Socken, Autos oder Lebensmittel herstelle. Daher sehe ich diese Thematik so wie es @OscarMayer treffend "umgeleitet" hat eher als eine gesellschaftliche Frage.

      //Sorry für das Offtopic Bomberlohrer :cry:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RickRude ()

    • Wie heißt es doch so schön ... never change a running System, wieso sollten die Puplisher also etwas daran ändern wollen die Spieler auszunehmen wie Weihnachtsgänse?

      OscarMayer schrieb:

      Aber um das Ganze mal zu relativieren:
      Ein Kinofilm wird für ähnliche Summen wie ein Videospiel produziert. Du zahlst 15€ (~) für eine Kinokarte und wirst 2 - 2,5 Stunden unterhalten.
      Ein Videospiel geht für 60-70€ über die Ladentheke und man hat 10,20,50,100+ Stunden Unterhaltung. Oftmals kostet ein Flopp ein Entwicklerstudio den Kopf. Der Markt ist hart und der Preisverfall immens. Kostet eine Blu Ray noch 30€ (nach 6 Monaten vllt. 20€) Kostet ein Videospiel nach 6 Monaten nur noch ein Bruchteil des Startpreises.
      meine Meinung zum Zitat - im Spoiler da es etwas länger um nicht zu viel damit zu nerven :)

      Relativieren wir das doch etwas, Videospiele mit Kinofilme zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
      Was die Produktionskosten angeht fallen diese in beiden Branchen so extrem unterschiedlich aus, das ein Vergleich hier kein wirkliches Verständnis bringt. Ein Hollywood Blockbuster schafft es leicht zwischen 150 bis 300 Millionen. Ähnliche Summen erreicht auch die Topliste in der Videospielebranche. Allerdings müsste man auch die zbs. die Bollywood-Produktionen mit einbeziehen welche nicht Weltweit im Kino laufen sondern nur in ihren jeweiligen Ländern, hier kosten ganze Kinofilme teilweise das was in Hollywood nur für das Papier der Drehbücher ausgegeben wird :D Ähnliches gilt jedoch auch für Videospiele, auch hier gibt es Produktionen für nen Appel un en Ei.

      Apfel und Birne auch wieder was den Vergleich über den "Unterhaltungswert" bw. Dauer betrifft. Wieso möchte man hier auf Teufel komm raus ein Besuch im Kino mit dem Kauf eines Videospiels vergleichen? Genauso gut könnte man sagen man kauft sich eine DVD oder BlueRay und leiht sich das Videospiel in der Videothek für einen Tag aus..... funktioniert nicht wirklich - man kann Vergleiche immer so ziehen sodass eine Partie von vornherein bevorteilt wird. Möchte man hier einen richtigen Vergleich ziehen muss eine Möglichkeit gewählt werden die für beide Seiten die gleiche ist und das wäre eben der dauerhafte Kauf beider Artikel. Nehmen wir hier eine DVD/BlueRay eines "guten" Filmes, so haben wir für +-30 Euro auch eine Unterhaltungsdauer von einigen Stunden mehr als nur die reine Filmdauer von 1,5 - 2,5 Stunden. Denn hier kommen noch Zusatzmaterial wie weitere Szenen, Outtakes, Bildergallerien, oder auch mal den Film mit Kommentaren der Produzenten und Schauspieler dazu, welche man ja auch nicht unbedingt beim erstmaligen schauen haben möchte.
      Die Spieldauer bei einem Videospiel dagegen fällt außerordentlich unterschiedlich aus. Wo es Spiele gibt bei denen man sogar nach mehreren 100+ Stunden noch neues entdeckt gibt es auch Vollpreistitel bei denen man zum durchspielen des gesamten Spiels gefühlt nicht länger als eine Toilettensitzung gebraucht hat. Dazu kommen auch noch wie im Eingangsbeitrag bereits erwähnt mögliche Add-Ons oder ähnliches, für die man 1-nach oben offen Euro bezahlt, dafür dann aber im schlimmsten Fall nicht eine Minute weiten "Spielspaß" erhält, da man sich hier nur nen Appel un en Ei dazugekauft hat.
      Es kommt ja auch mal vor das man sich einen DVD Film noch ein 2tes, 3tes und X-tes mal anschaut, auch bei Filmen kann man hier also auf seine 10,20....+ Stunden kommen ;) Ich für meinen Teil habe mir zumindest damals den Film 300 als er in der Videothek verfügbar war für 1,50Euro ausgeliehen und mir an einem Tag 3x angeschaut :D Top Preis/Leisungs- Verhältnis ^^

      Auch was den Preisverfall angeht lassen sich hier wieder nur schwer richtige Vergleiche ziehen (davon abgesehen das kein Vollpreistitel der jemals erschienen ist nach 6 Monaten nur noch einen "Bruchteil" gekostet hat xD kleine Empfehlung, geh mal wieder in einen Laden ;) Beispiel GTA 5 - 3 Jahre alt kostet immer noch zwischen 20 und 40 Euro). Der tatsächliche Preisverfall bei Kinofilmen dagegen ist erheblich. Erscheint er bezahlt man 10-15 Euro für eine Kinokarte, etwas später bezahlt man zwischen 15 und 30 Euro für DVD oder BlueRay. Doch irgendwann erscheinen die meisten Filme im TV oder zumindest erstmal auf "Sky" und ähnlichen Anbietern, wodurch das anschauen eben dieses Filmes wirklich nur noch einen "Bruchteil" kostet. Die meisten Videospiele allerdings erhalte ich nicht nahezu kostenlos nach 3-5 Jahren, hier zahle ich auch nach 10 Jahren noch 5-15 Euro pro Spiel. In diesem Falle ist ein solcher Vergleich sogar zulässig, da man sich in der heutigen Zeit nicht mehr zwangsläufig eine DVD kaufen muss um einen Film mehrmals anschauen zu können, da man Receiver mit Aufnahmefunktion fast schon hinterher geschmissen bekommt.
      /f1314 /f0748 /f1001 /f0459 /f1473 /f0935 /f1391
    • TcM-GaBo schrieb:

      Wie heißt es doch so schön ... never change a running System, wieso sollten die Puplisher also etwas daran ändern wollen die Spieler auszunehmen wie Weihnachtsgänse?
      Der Witz an der Geschichte ist ja, dass die Publisher und Spieleentwickler das System in den letzten Jahren immer wieder geändert haben, um noch mehr Geld zu verdienen. Der Gewinngedanke ist also gleichgeblieben (wie du ja meintest), aber das reine Streben nach Profit ist ja erst einmal nicht verwerflich. Verwerflich ist nur die immer schlimmer werdende Methodik dahinter.

      Die Rocketbeans haben zu der Thematik in der aktuellsten (sehr guten!) GameTwo-Folge jetzt übrigens auch einen Kommentar abgegeben:

      Folge anzeigen
      Timecode für den Kommentar: 25:41

    • TcM-GaBo schrieb:

      Spoiler anzeigen


      Relativieren wir das doch etwas, Videospiele mit Kinofilme zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
      Was die Produktionskosten angeht fallen diese in beiden Branchen so extrem unterschiedlich aus, das ein Vergleich hier kein wirkliches Verständnis bringt. Ein Hollywood Blockbuster schafft es leicht zwischen 150 bis 300 Millionen. Ähnliche Summen erreicht auch die Topliste in der Videospielebranche. Allerdings müsste man auch die zbs. die Bollywood-Produktionen mit einbeziehen welche nicht Weltweit im Kino laufen sondern nur in ihren jeweiligen Ländern, hier kosten ganze Kinofilme teilweise das was in Hollywood nur für das Papier der Drehbücher ausgegeben wird :D Ähnliches gilt jedoch auch für Videospiele, auch hier gibt es Produktionen für nen Appel un en Ei.

      Apfel und Birne auch wieder was den Vergleich über den "Unterhaltungswert" bw. Dauer betrifft. Wieso möchte man hier auf Teufel komm raus ein Besuch im Kino mit dem Kauf eines Videospiels vergleichen? Genauso gut könnte man sagen man kauft sich eine DVD oder BlueRay und leiht sich das Videospiel in der Videothek für einen Tag aus..... funktioniert nicht wirklich - man kann Vergleiche immer so ziehen sodass eine Partie von vornherein bevorteilt wird. Möchte man hier einen richtigen Vergleich ziehen muss eine Möglichkeit gewählt werden die für beide Seiten die gleiche ist und das wäre eben der dauerhafte Kauf beider Artikel. Nehmen wir hier eine DVD/BlueRay eines "guten" Filmes, so haben wir für +-30 Euro auch eine Unterhaltungsdauer von einigen Stunden mehr als nur die reine Filmdauer von 1,5 - 2,5 Stunden. Denn hier kommen noch Zusatzmaterial wie weitere Szenen, Outtakes, Bildergallerien, oder auch mal den Film mit Kommentaren der Produzenten und Schauspieler dazu, welche man ja auch nicht unbedingt beim erstmaligen schauen haben möchte.
      Die Spieldauer bei einem Videospiel dagegen fällt außerordentlich unterschiedlich aus. Wo es Spiele gibt bei denen man sogar nach mehreren 100+ Stunden noch neues entdeckt gibt es auch Vollpreistitel bei denen man zum durchspielen des gesamten Spiels gefühlt nicht länger als eine Toilettensitzung gebraucht hat. Dazu kommen auch noch wie im Eingangsbeitrag bereits erwähnt mögliche Add-Ons oder ähnliches, für die man 1-nach oben offen Euro bezahlt, dafür dann aber im schlimmsten Fall nicht eine Minute weiten "Spielspaß" erhält, da man sich hier nur nen Appel un en Ei dazugekauft hat.
      Es kommt ja auch mal vor das man sich einen DVD Film noch ein 2tes, 3tes und X-tes mal anschaut, auch bei Filmen kann man hier also auf seine 10,20....+ Stunden kommen ;) Ich für meinen Teil habe mir zumindest damals den Film 300 als er in der Videothek verfügbar war für 1,50Euro ausgeliehen und mir an einem Tag 3x angeschaut :D Top Preis/Leisungs- Verhältnis ^^

      Auch was den Preisverfall angeht lassen sich hier wieder nur schwer richtige Vergleiche ziehen (davon abgesehen das kein Vollpreistitel der jemals erschienen ist nach 6 Monaten nur noch einen "Bruchteil" gekostet hat xD kleine Empfehlung, geh mal wieder in einen Laden ;) Beispiel GTA 5 - 3 Jahre alt kostet immer noch zwischen 20 und 40 Euro). Der tatsächliche Preisverfall bei Kinofilmen dagegen ist erheblich. Erscheint er bezahlt man 10-15 Euro für eine Kinokarte, etwas später bezahlt man zwischen 15 und 30 Euro für DVD oder BlueRay. Doch irgendwann erscheinen die meisten Filme im TV oder zumindest erstmal auf "Sky" und ähnlichen Anbietern, wodurch das anschauen eben dieses Filmes wirklich nur noch einen "Bruchteil" kostet. Die meisten Videospiele allerdings erhalte ich nicht nahezu kostenlos nach 3-5 Jahren, hier zahle ich auch nach 10 Jahren noch 5-15 Euro pro Spiel. In diesem Falle ist ein solcher Vergleich sogar zulässig, da man sich in der heutigen Zeit nicht mehr zwangsläufig eine DVD kaufen muss um einen Film mehrmals anschauen zu können, da man Receiver mit Aufnahmefunktion fast schon hinterher geschmissen bekommt.

      Für TCM-Gabo :)

      Wenn du unterscheidest in kleine oder große Filmprojekte, unterscheiden sich die Kosten augenscheinlich nicht stark zu Videospielen. Nimmst du alle Kosten die bis zum erscheinen anfallen, gibt es Spiele welche bis zu / über 500 Millionen kosten.
      Darüberhinaus sind die meisten Spiele Server gebunden und müssen technisch wie ein Auto gepflegt werden. Es muss also Infrastruktur und Personal permanent vorgehalten werden über Jahre.
      Am besten noch in jeder Muttersprache dieser Welt. Wenn irgendwas nicht funktioniert, erwartet jeder, dass es bis vorgestern behoben ist.
      Ein Filmprojekt ist oft innerhalb von wenigen Wochen/Monaten realisiert und auf Scheibe gepresst, die Entwicklung von Spielen dauerte zummindest früher mal Jahre, in denen massiv in Vorleistung gegangen wird.
      Das erklärt aus meiner Sicht auch wieso der Preisverfall von einigen Spielen ein anderer ist ... andere bekommst du schon 1 Jahr nach dem erscheinen für 50cent? mit deiner PS/XBOX/PC Zeitung hinterhergeschmissen. Genauso ist es bei DVD's. Total Recall mit Arni ist älter und teurer als die vom Remake mit Colin Farrell ... und das zu Recht!
      Schlechte Filme werden natürlich im TV gezeigt, wo sie wieder Geld generieren, "schlechte" Spiele haben nicht die Möglichkeit.
      Der Markt / der Käufer bestimmt den Wert.

      Ich hab mir letzte Woche einen offiziellen 0 Euro Schein für 10 Euro gekauft und ich stehe dazu



      @TotoroPirates
      Ich denke du meinst den Teil, welcher um Minute 27 läuft? Der Kommentar ist sehr gut gemacht und "fair".
      Er weist an Beispielen die Entwicklungen von Lootboxsystem in Spielen hin und zeigt deren Nutzen bzw. Unnutzen. Bei Minute 30 geht er darauf ein, dass die Spieler bestimmen wie weit gegangen wird und diese dazu geführt haben das es immer weiter in diese Richtung geht. Das sich sogar Leute damit schmücken, dass sie Geld ausgeben und Lootboxen für teures Geld ziehen ... erinnert doch stark an OPTC xD. Seinen Beitrag schließt er mit dem Beispiel Diablo 3 ab wo ein Echtgeld-Auktionshaus erst drin und dann draussen war. Die Spieler wollten es nicht und es wurde umgesetzt.

      Bzw. sagt er wie es ist, ohne ein Vorwurf an die Industrie zum prinzipiellen Einsatz von Lootboxen zu äußern, es liegt in der Hand des Spielers. Man kann protestieren, boykottieren oder es F2P nutzen, wenn man was verändern will.

      ---------------

      Ich fand früher grinden um Dinge zu ergattern toll, mich hat es sogar ein wenig gestört, wenn ein Spiel netto unter 100h lag ... heutzutage ist das wahrscheinlich nicht mehr in, aber ich habe es geliebt.
    • Aus gegebenem Anlass:

      (Ich verfolge den Bereich nicht, deswegen weiß ich nicht ob ichs richtig verstanden habe, aber)

      beim neuen Battlefront 2 soll Darth Vader nicht verfügbar sein, sondern erst durch Micro-Transactions freigeschaltet werden können. Im entsprechenden subreddit hat sich dann jemand beschwert, warum man denn für 80$ nichtmal einen so wichtigen Charakter bekommt, die Antwort von einem offizielle EA Vertreter (?) war folgende

      The intent is to provide players with a sense of pride and accomplishment for unlocking different heroes.
      As for cost, we selected initial values based upon data from the Open Beta and other adjustments made to milestone rewards before launch. Among other things, we're looking at average per-player credit earn rates on a daily basis, and we'll be making constant adjustments to ensure that players have challenges that are compelling, rewarding, and of course attainable via gameplay.
      We appreciate the candid feedback, and the passion the community has put forth around the current topics here on Reddit, our forums and across numerous social media outlets.
      Our team will continue to make changes and monitor community feedback and update everyone as soon and as often as we can.


      Quelle: reddit.com/r/StarWarsBattlefro…ave_vader_locked/dppum98/

      TLDR: Tja ;)

      Schon vor Stunden wurde das zum Kommentar mit den meisten Downvotes in der Geschichte von reddit.

      Widerlich...


      Um nun wieder die Kurve zu OPTC zu bekommen (und wie ich darauf aufmerksam wurde); auf dem TC subreddit wurde dieses Thema natürlich auch angesprochen, denn, naja, wir hatten ja auch mal so ein Problemchen, vor ca. 2 Monaten, erinnert sich noch jemand? Kappa
      Folgende Erklärung eines anderen redditors verlinkt:
      Spoiler anzeigen

      Incase you have not heard, the gaming company EA just broke the record for most down voted comment of all time reaching well over 100k at the time I am writing this. Link for anyone interested in comments.
      u/feminymphist had an insightful response on how gaming companies handle unhappy gamers. Please keep these words in mind as you consider the relationship between Bandai and the OPTC community:
      "Here is some information. Make whatever decisions you want with it.
      EA spends tens of thousands of man-hours focus testing and doing market research on the optimum way to wring money out of your wallet. This means that one or two days (or weeks or months) of complaining will not get them to change their mind regarding the nature of the progression system. They will not truly "fix" it because they believe that it's working as intended and their accountants and marketing guys will tell them that it is. A certain amount of players are supposed to get sick of it and stop playing. That's built-in to the calculations, like when Wal-Mart assumes that there will be a certain amount of shoplifting.
      That said, they understand that they have a clusterfuck on their hands, so since they are not interested in fixing it, they are going to use a technique referred to as "making the outrage outdated." This was very clearly what they did with the beta. The beta had a great deal of backlash and instead of fixing anything, they "made changes." The effect of these changes were negligible but it didn't matter because all the articles written about the flaws of the beta and the complaints by users became outdated and replaced by articles and comments about how they were making "changes." This allows them to control the narrative of their product without actually losing any money or making significant changes. The fact that the changes didn't help and potentially made the game worse didn't matter.
      (Ubisoft did this in a much more elegant way with Assassin's Creed: Origins by the way - they prevented you from buying loot boxes with real money, knowing there would be a backlash, instead allowing you to purchase the currency needed for loot boxes with real money. The ONLY things that accomplished was allowing them to do interviews saying that you couldn't buy loot boxes with real money during pre-release and make people who wanted to use real money for loot boxes have to click two extra buttons. They didn't have to make the outrage outdated because they controlled the narrative from the jump.)The reason this works is two-fold:
      1. Journalists who cover the initial outrage feel that, ethically, they have to post the follow up but probably aren't going to do the research to figure out if the changes are substantial or effective at fixing the actual issue. (Edit: I've started seeing articles pop up already about the "changes" and at best, all they do is parrot the good research that various Redditors have done.)
      2. Loyal fans who get fed up with it and decide not to buy the game are desperately searching for a reason to forgive EA so they can play their neato shooty game so they'll take any crumbs they are given.
      Accordingly, I will guarantee this: They will "make changes" with a day 1 patch. That much is obvious, but specifically, the changes they make will be based around reducing the cost of heroes and loot boxes. Sounds good, right? Well, maybe. The actual reason why they're going to reduce it is because right now the complaints are that progression takes "too" long - specifically about 40 hours to unlock heroes. They will change it, negligibly, so that the story becomes "We fixed the 40 hour hero requirement!" Of course, the change will make it so that still takes about 37 hours (I'm obviously just making up a number here, but the point is that it's still an absurd requirement), but that will be lost in the news cycle of them "making changes."
      And of course, inexplicably, forums will be filled with people who for whatever reason are desperate to point out that your outrage is outdated. You'll say "It takes too long to unlock heroes" and they'll pop up to tell you and everyone else that EA "made changes" to that. Complain about loot box percentages? They "made changes!" What changes? Who gives a fuck. Changes!!!! Every complaint you have will be met with someone who wants to tell you that the reason you have for being upset is outdated.
      This is a very common strategy used for scandals that are linked directly to financials - they will fuck you a little less than you expected and hope that you don't do the math on just how much less it is. All the while they will take advantage of the PR resulting from the reduced fucking.
      Edit: To clarify, you shouldn't feel like EA is "ignoring" you. They aren't. It's actually worse than them ignoring you. They have people pouring over these forums (And twitter, more importantly) trying to get a general idea of the negative sentiment. They will then try to quantify that negative sentiment and add it to the previous years of focus testing and market research they've done. The previous focus research told them the the most financially viable thing to do would be to make the game as it is now, and they will add the current negative sentiment to that formula and come up with something like "reduce microtransaction costs by 1.5%" (Rounded up to the nearest 5 or 9 or 10, again, based on what focus testing tells them is most pleasing to the customer. They also will likely increase progression rather than decrease microctransaction prices to avoid alienating people who bought the microtransactions at the original price - of course, increasing progression speed and decreasing the cost are exactly the same thing, financially.)
      Have fun playing!!!"

      Quelle: reddit.com/r/OnePieceTC/commen…oversy_some_insight_from/


      TLDR: Die Unzufriedenheit des Kunden ist Teil des Geschäftsplans und im Notfall wirft man ihm einfach ein paar Krümel zu.

      Was meint ihr?
      Global-Acc

      ID: 579 083 537
      PLvl: 550+

      Legends: unter Anderem
      /f1985 /f1794 /f1910 /f2113 /f2148 /f2007 /f2023 /f2138 /f2500 /f5026 /f2074 /f2025 /f2302
    • Erklärt vieles wenn man sich das mal durch den Kopf gehen lässt...

      Text doch so lange geworden

      EA.... da gibt es doch dieses besch*** Fussballsimulationsspiel wo jedes Jahr erneut Leute dazu bringt denen Geld hinterher zu werfen. Da Lob ich mir unsere Gruppe die noch auf der PS3 zusammen an einem Bildschirm das Spiel von 2013 oder so zockt (offline). Dann ist der Kader halt nicht aktuell ja und, wen juckt das? Zufallsprinzip bei der Teamsauswahl und dann ist egal wie der Spieler heißt oder wie er aussieht.. Finde diese nun neu eingeführten Verhandlungen einen Spieler zu verpflichten irgendwie lächerlich auch wenn die Idee ganz nett ist, die Umsetzung ist doch zum kaputt lachen (Zombies im Anzug und man will direkt ausschalten). Anderer Punkt: ein Kollege der die Serie seit Jahren verfolgt hat mir erzählt Sie haben früher schon manche Features unter anderem Namen im Spiel gehabt, dann entfernt und nach 5 Jahren lassen sie sich für den neuen Namen und das wiedereinführen feiern Kappa (Passt auch wieder zu dem Punkt 'outrage is outdated'). Neue Dinge einfach billig einführen damit die Leute nächstes Jahr minimal verbessert nochmal dafür zahlen. Ähnliches kennt man z.B. von der Automobilbranche, Start/Stopp gab es schonmal und wurde wieder eingestellt (eben spontan eingefallen, weil ich das erst gelesen hatte).

      BTW: Der eine Kumpel wollte diesen neuen Modus (ähnlich wie einem Rollenspiel) von letztem Jahr auch auf seiner PS3 spielen und den gibt es dort einfach nicht :P . Also 60€ oder ka gezahlt und diese Serie hat es seit Jahren auch mit Bugs in sich. Konsole hängt sich gerne mal auf... Ich hingegen besitze auf der PS4 das Spiel von 2016 und dort gibt es keinen Arenamodus, welchen es aber bei der PS3 Version gibt =O . Völlig bescheuert und von den AGB online spielen zu können abgesehen (lest euch die mal aufmerksam durch und bestätigt nicht sofort weil ihr spielen wollt Kappa ). Genug von Fussball, abpFeIFfA :sleepy: .

      Thema Ubisoft dürfte vielen bekannt sein(?), ich bin eher der Casual-Gamer und hab da auch nicht das wissen der letzten Jahre aber wenn man sich mit Leuten darüber unterhält bekommt man auch viel mit. Erstmal ein verbuggtes Spiel rausbringen, nach diversen updates und ca. 6 Monaten oder gar 1 Jahr (wenn die das solange betreuen) später kann man dann fast ohne Bugs spielen (zu dem Zeitpunkt bekommt man das Spiel natürlich schon viel günstiger, also wer Geduld hat spart Geld und Nerven :D ). Bei dem Anfangs dieses Jahr erschienenen Simulations-Shooter von Ubisoft konnte man nach update (ka 3 oder so) plötzliche keine Missionen abschließen wo man Helikopter klauen muss und an einem bestimmten Punkt landen. Man hat ihn praktisch schon gelandet, will nur aussteigen und plötzlich springt der Heli 20 Meter in die Luft überschlägt sich, man steigt (fällt) raus => Charakter tot, Heli Schrott und Mission gescheitert. Realtiv zu beginn wollten wir in einem Trupp die Story spielen und es gab Missionen die man online nicht abschließen konnte weil etwas nicht getriggert wurde. Also einfach alleine die Mission spielen und hat funktioniert Kappa . Das Spiel hat alle paar Wochen oder Monate seitdem wieder in meiner Konsole Platz gefunden und wollte eine Runde zocken... Oh ein update, kann ja nicht lange dauern... 8GB?? Das war doch letztes mal schon... Also erstmal recherchieren was sich durch das update ändert während es runterläd. Nach ka wie viel updates scheint das Spiel nun auch ziemlich bugfrei zu sein, gut dass ich es noch nicht 100% durch habe und nun "genießen" kann :D . Natürlich werden Sachen durch betas und Feedback verbessert aber soetwas, wie mit den Helis nach einem update ist doch ein Witz. Haben wohl eine alte Version überarbeitet wo das früher ein Fehler war oder irgendwas rausgelöscht was zum spielen notwendig war Kappa .

      In Verbindung mit OPTC oder allgemein Games muss jeder selber seine Schlüsse ziehen. Die Sache mit dem Entschuldigungs-Gem wenn plötzlich eine Quest nicht bis zum Ende verfügbar war oder so bekommt eine ganz neue Bedeutung wenn man den Text von reddit gelesen hat :D . Spätestens nach der Sache mit den Pullrates und dass diese schon in der App waren aber nicht für alle ersichtlich geb ich da kein Geld aus (ja ich weiß was ich sage, gibt kein Banner wo mich dazu bringen würde). Ich farme auch eher nur mit daily Stamina. Colos am Wochenende maxen und Elizabello-FN nebenher mitnehmen reicht auch als F2P. Hab noch die nötigen Gems um mir einen Multi bei dem 20th Anni zu gönnen und mit garantierter neuer Unit als 11tes Poster auch eine gute Überlegung, auch wenn der Rest natürlich wieder gepanschte Apfelschorle ist (was für ne geile Metapher kurz vor 2 Uhr :sleepy: ).

      Vielleicht hab ich was vergessen aber soweit musste ich das gelesene verarbeiten und meinen Senf dazu geben :)
      ...Glücksspiel kann süchtig machen, spielt verantwortungsbewusst und F2P (ist nur schwieriger aber es geht)...
      eine Aktion der Bamco Inc:


    • Haha, danke für's drauf aufmerksam machen. Absolut fantastisch!

      Als Update: der Post steht inzwischen bei weit über 600.000 Downvotes und ist damit schon vor Stunden in die Analen der Reddit-Geschichte eingegangen. Laut diversen News-Portalen (die alle darauf aufmerksam gemacht wurden) stand der bisherige Rekord bei gerade einmal läppischen 24.000 Downvotes.

      Das Online-Magazin Gamespot hat praktisch gleichzeitig einen Video-Artikel veröffentlicht , in dem aufgezeigt wird wie wenig 100 umgewandelte Dollar im Spiel wert sind. Zieht man die wichtigsten Informationen aus dem Artikel (wie es dieser Reddit-Thread getan hat), zeigt dies auf, dass man für Darth Vader entweder 40 Stunden spielen "darf" oder aber knapp 260 $ zusätzlich zum Verkaufspreis auf den Tisch legen muss. Für einen Charakter, der von Anfang an hätte freigeschaltet sein müssen!

      EA hat doch echt den Schuss nicht mehr gehört. Klar, dass auch die großen Producer darauf aufmerksam werden, dass gerade im Smartphone-Sektor mit "Free to Play"-Games so viel Kohle gemacht wird, dass es immer lohnenswerter wird billige Smartphone-Spiele mit geringer Lebensdauer statt gewaltiger Triple A-Titel zu entwickeln, die man ggf. jahrelang kostenlos weiterpflegen muss und später keinen Cent mehr daraus herauszwingen kann. Denn in ersteren gibt es immer mehr "Whales", die für das Spiel nicht kurzfristig 60-100 Euro auf den Tisch legen, sondern langfristig tausende von Euros. Die kann man dann einfach so lange ausfringen, bis das Spielkontigent erschöpft oder das ganze nicht mehr profitabel ist, weil zu viele Whales abgesprungen sind, und dann lässt man das Spiel einfach durch akute Content-losigkeit sterben, während man im Hintergrund eine 1:1-Kopie des Spiels in abgewandelter Form wieder auf den Markt bringt. Genial!

      Und EA dachte sich, dass man dieses Modell eben auch auf Vollpreistitel übertragen können müsste. Dann hat man nicht nur die tausenden Euros durch die Whales, sondern auch noch die jeweils knapp 60-70 Euros durch alle "normalen" Spieler. Eine Win-Win-Win-Situation für EA! Und dafür muss man den Spielern nur verkaufen, dass das endlose Gegrinde, dass ihnen irgendwann so auf die Nüsse gehen wird, dass sie das Spiel entweder nicht mehr anfassen wollen oder aber zum Echtgeld greifen, sie für ihren Ingame-Einsatz mit Zeug belohnt, dass sie von Anfang an schon hätten haben müssen. Kongenial!

      Aber gut, dass der EA-Support bereits um die Diskussion weiß. Nach Gründen für die Abbestellung von Battlefront II muss da jedenfalls niemand mehr fragen, wie folgender Screenshot zeigt:


      Und bezüglich der von dir zitierten Erklärung: das sind altbekannte Marketing-Strategien, so etwas ist relativ wenig überraschend - was es natürlich nicht weniger widerwärtig macht. Das beste ist allerdings, dass EA nach dem Shitstorm angekündigt hat, "Änderungen" durchzuführen. Die Ironie mit Bezug auf diesen Kommentar ist einfach nicht mehr zu überbieten. Ich habe einige der Entwickler unter EA geliebt - Bioware z.B. Aber alles was EA in letzter Zeit anfasst, wird zu Scheiße. Das ist einfach nicht mehr zu entschuldigen.

      Phoenix D. IceH. schrieb:

      EA.... da gibt es doch dieses besch*** Fussballsimulationsspiel wo jedes Jahr erneut Leute dazu bringt denen Geld hinterher zu werfen
      Ich selber besitze drei (ältere) FIFA-Teile und ich muss dir bezüglich dessen voll zustimmen. FIFA ist ein großer Meta-Witz geworden. Jedes Jahr wollen sie einen dadurch ködern, dass sich die Ballphysik verbessert hat, was im Endeffekt jedes Mal heißt, dass das Spieltempo etwas angezogen hat oder rausgenommen wurde (ansonsten hat sich oft wirklich gar nichts am Gameplay getan), drei neue Torjubel eingepflegt wurden und die Zuschauer und Christiano Ronaldos Babyface jetzt noch realistischer aussehen. Und dafür darf ich dann 60 Ocken auf die Thresen legen und kann damit den "profitabelsten" Modus (FIFA Ultimate Team) noch nicht einmal zocken, denn der besitzt - Überraschung - ein Card Opening System (d.h. "Loot-Boxen").

      Stellenweise war EA sogar mal so weit gegangen, FIFA's für alle Konsolen auf den Markt zu bringen, die komplett unterschiedlich zueinander waren. Die Playsi- und die XBox-Versionen waren da annährend gleich gewesen, aber die PC-Version war z.B. original die Version von vor einem Jahr gewesen - nur eben mit geupdateten Kader. Da hatten sie nicht mal mehr versucht, den Kothaufen, den sie einem da andrehen wollten, Gold anzumalen, sodass er wenigstens von weitem noch schön aussieht.

      Oder sie "bitten" Modder älterer Spieler "ganz freundlich" darum, doch damit aufzuhören ihre alten Spiele, mit denen sie selbst kein Geld mehr verdienen können, wiederzubeleben (siehe z.B. hier). In Kurzform: es gab einige Revive-Projekte, mit der ältere EA-Spiele in der Art wiederbelebt werden sollten, dass die Online-Komponenten dadurch wieder über private Server funktionstüchtig gemacht wurden. Die längst abgeschalteten EA-Server wurden dadurch übergangen. Das gefiel EA natürlich gar nicht, denn die Spieler sollten sich doch bitteschön die jeweils aktuellste Version des jeweiligen Spiels (dabei handelte es sich insbesondere um Battlefield) für teuer Geld neu kaufen.

      Das Problem ist und bleiben eben wir - die Konsumenten. Es gibt leider genug Verblendete, die blind kaufen und auch den größten Müll im Nachhinein noch vehement verteidigen. Und so lange es genau diese Personen gibt, haben Firmen wie EA keinen Grund zur Sorge.


      Edit: Das geile an dem Refund-Screenshot von oben ist wohl, dass es vorher einen offiziellen Refund-Button in EA Origin gegeben hat. Der wurde nun entfernt (Quelle), weshalb man nun für einen Refund den Umweg über den Kundensupport gehen muss, was eben überdeutlich länger dauert. Dadurch erhoffen sie sich wohl, dass Leute vom Refund absehen, wenn sie dafür dann mehr als eine Stunde warten müssen. Hoffentlich werden sie dafür verklagt.

      Edit 2: Googelt mal "Star Wars Battlefront 2" Kappa
    • Star Wars Battlefront 2? Ist das nicht dieses super geile Spiel für 10 Euro, in das ich früher 50€ als Kaufpreis investiert hatte und dadurch ca 700 Stunden spielspaß hatte?

      Nein? Ach das neue? Nee danke, ich bin kein persischer Prinz, der sich die Mikrotransaktionen leisten könnte Kappa

      Man sieht doch heutzutage, worum es den Entwicklern geht: Geld,Geld,Geld Guten Content und den Customer zufrieden stellen!

      Ganz ehrlich: Da hilft nur eines: Boxykott. Aber dass der nur schwer durchzuziehen ist, sieht man ja heutzutage auf allen Plattformen - PC, Konsole, Smartphone Kappa

      Edit: GW2 hatte letzte Woche auch so einen Shitstorm. Da gab's nen Lootpool an 30 Reittierskins. Man konnte sich ein Ticket für ~4 Euro kaufen und hatte ne Chance von 1/30 oder man hat sich alle für ~120 gekauft. Fun fact: Man konnte aber nichtmal doppelte Skins bekommen, der Pool hat sich verkleinert. Das wäre doch mal was für OPTC^^
      ID: 934580719
      [OPC] Vance Pirates
      Logbuch
      Spoiler anzeigen
      Legends:
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